3.10.2008 - Was sonst noch geschah…

Ich sass gestern nachmittag auf meinem Bürostuhl und widme mich den Anwendungen (Ha Ha), als ich auf einmal hektisches Rufen, Trampeln und Durcheinander hinter dem Haus hörte - Nanu, es ging normalerweise immer sehr geordnet zu.

Ich blicke aus dem Fenster auf das Dach von unserer Essecke und Frank steht da mit einem Eimer Wasser in der Hand.

Die Bitumenplatten werden mit einem Brenner angeschmolzen und dann auf das Dach geklebt. Der Brenner hat es in sich. Unsere spröden, vom Holzwurm zerfressenen Fensterrahmen sind ein gefundenes Fressen für die Flammen. Auf einmal brannte der Rahmen hinter unserem Büro…

Es war zwar schnell gelöscht…. aber wir wollten das Haus schon noch ein bisschen länger behalten.

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Und nun - schau mer mal -der nächste Regen ist im Anmarsch…

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3.10.2008 - Der erste Dichtetest für unser Dach

Während ich heute morgen noch selig in meinem Bettchen schlief, Thomas und die Jungs leise vor sich hin schnarchten und auch die Katzen noch nicht ans Aufstehen dachten, wurden unsere Träume durch leises, aber beständig lauter werdendes Grollen jäh unterbrochen.

Ein Gewitter war ziemlich schnell im Anmarsch. Ein Blick auf den Wecker half nicht wirklich - es war gerade mal 5:30 Uhr!! Inzwischen war auch Thomas aufgewacht “worden” (unsere Katzen suchten etwas verwirrt Schutz bei Ihrem “großen Kater” und trampelten dabei ständig auf ihm herum). Wir lauschten noch ein bisschen und beschlossen dann doch aufzustehen, um alle wichtigen Geräte und Rechner auszustecken, da die Abstände zwischen Blitz und Donner rasch kürzer wurden.

Während wir so schlaftrunken durchs Haus wankten, gesellte sich auch Felix zu uns und wollte wissen, ob es jetzt endlich auch mal drinnen regnen würde.

Überall war ein Tropfen zu hören, das wir zunächst nicht richtig zuordnen konnten. Wir durchkämmten darauf hin panisch alle Räume. DAS HAUS WAR DICHT! Das viele tropfen, das wir hörten kam daher, dass wir im Moment nirgends Dachrinnen haben; d.h. von überall im Dach über dem oberen Stockwerk tröpfelte das Wasser an allen Stellen nach unten.

So gegen 6:30 Uhr waren wir dann soweit, um wieder ins Bett gehen zu können. An richtigen Schlaf war jedoch nicht mehr zu denken, da wir nur noch eine Stunde hatten, bis wir “richtig” aufstehen mussten.

Nun denn, wenigstens wissen wir jetzt, dass unser Dach den ersten Test gut überstanden hat.

Morgen - d.h. später - wird Franks Truppe wieder auftauchen, um ums Haus herum aufzuräumen und mit dem Anbringen der ersten Isolationsschicht weiterzumachen. Der Lärm-Trupp wird erst am Montag wieder bei uns aufschlagen.

Zum Glück ist heute in Deutschland auch Feiertag - da dürfte es auch bei uns nicht so stressig werden.

02.10.2008 - Dachdecken 2. Teil - der Wahnsinn geht weiter

Auch heute durften wir wieder viel, viel Lärm erwarten. Das Dach über unserem Wohnzimmer musste noch losgewummert werden. Heute sahen wir unseren Jungs sehr neidisch hinterher, als die sich für die Schule auf den Weg machten und am liebsten wären wir gleich mit gegangen.

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Während der eine Schlagbohrer Trupp das Dach über dem Wohnzimmer bearbeitete, fing Frank Mayr damit an, unser Dach wieder abzudichten.

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Mittlerweile weiss ich auch dass hierfür “Dampfsperr-Bitumen-Schweissbahnen verwendet werden.

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So gegen 13 Uhr hielten wir es nicht mehr aus. Wir mussten für eine Weile aus der Lärmzone entfliehen. Wir verschwanden also für ein Stündchen und gönnten uns einen leckeren Salat im “Cafe” in Santa Maria (Can Calet). Im Cafe gibt es leckeres Essen und einen traumhaft schönen Innenhof - und - es ist ruhig!!!! Wir genossen unsere Auszeit sehr.

Als wir zurückkamen war bereits der Laster mit seinem riesigen Kran wieder bei der Arbeit und balancierte die schweren Abfallsäcke zielsicher zwischen unseren Strom- und Telefonleitungen und auch unseren Palmen und Bäumen hindurch.

Frank informierte uns, dass er noch ein paar von seinen Leuten her beordert habe, da Regen angesagt war und mittlerweile auch das Dach über unserem Wohnzimmer ziemlich blank und schutzlos in die Wolken sah.

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Über dem Wohnzimmer konnten wir dann jetzt auch die vielen Risse und Löcher sehen, die schuld daran waren, dass wir bei längerem Regen auch im Wohnzimmer “Land unter” hatten.

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Noch bevor ich die Jungs von der Schule abholte, war auf unserem Dach ein Verkleben an allen Stellen im Gange. Felix meinte, dass es sich so anhört, als ob ein Heißluftballon gefüllt wird oder ein Nachbrenner eingeschaltet wird.

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Als absehbar war, dass Franks Mannschaft das Dach dicht kriegt, hat der Schlagbohrer-Trupp gleich mit dem Lärm weitergemacht. Der Bereich seitlich von unserer Büroterrasse besass noch Ziegel, die noch entfernt werden mussten.

Da Frank seine Leute schon mal da hatte, begannen die ersten die erste Isolationsschicht über unserem Büro anzubringen. Wir hatten natürlich am Abend bereits das Gefühl, dass es viel wärmer im Büro ist.

Als die Truppe dann am Abend abzog, sollte unser Dach eigentlich  wieder völlig dicht sein - nun, wir werden sehen…

01.10.2008 - Jetzt geht’s los

Kurz nach 8:30 Uhr hörten wir die ersten Autos, die vor unserem Haus parkten. Heute sollte es mit unserem Dach losgehen. Seit letzter Woche stand bereits das Gerüst, aber laut Wetterbericht bestand immer noch eine relative große Chance, dass es regnen könnte.

Frank Mayr (http://www.tejadosmallorca.com/) der Dachdecker meldet sich Anfang der Woche bei uns und warnte uns, dass es am Mittwoch losgehen wird. Er “versprach” uns viel Lärm und Staub, was wir hiermit bestätigen können.

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Ruck zuck waren die ersten Ziegel runtergeklopft und wurden zum Abtransport gestapelt. Das Dach sah danach ganz schön schlimm aus. Frank und der Abriss-Trupp wummerten dann den ganzen Tag mit einem Schlagbohrer die gut festsitzenden Ziegel vom Dach.

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Es war ein atemberaubender Lärm - wir hatten heute keine Chance das Klingeln des Telefon zu hören. So gegen Mittag tauchte dann der Arm eines riesigen Krans vor unserem Bürofenster auf und wir sahen (angstvoll) zu, wie dieser riesige Kran die schwere Fracht alter Ziegel an unseren Strom- und Telefonleitungen vorbei jonglierte.

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Es war gigantisch.

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Wir hätten nicht gedacht, dass wir jetzt (um 19 Uhr) noch in der Lage sein würden, sowohl telefonisch als auch per Internet mit der Welt kommunizieren zu können.

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Als ich die Jungs von der Schule abholte, fuhren wir auf dem Rückweg eine Strasse entlang, von der aus man unser Haus gut sehen konnte, um noch ein paar Bilder zu machen. Felix und Max waren natürlich total begeistert.

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In der Zwischenzeit ist auch überall ums Haus das Dämmmaterial für die Isolierung des Dachs verteilt.

Im Moment ist Frank mit seinen Leuten noch dabei Bitumen auf dem Dach festzuschmelzen (oder wie immer man das fachmännisch nennt) - würde er das nicht machen und heute Nacht würde es regnen, dann könnten wir mit dem Regenschirm im Haus sitzen. Die Jungs meinten zwar, dass dies ganz interessant wäre, aber ich glaube nicht, dass ich diese Erfahrung unbedingt machen möchte.

Seit ein paar Minuten ist es nun richtig ruhig geworden und man hört nur noch ein Klingeln in den Ohren. Irgendwie erwarten wir, dass der Lärm gleich wieder weitergeht. Ich glaube aber mal für heute haben wir’s erstmals überstanden.

Dann bis morgen - … Fortsetzung folgt.

Things (not) to do during rain

Heute morgen war grosser Startschuss. Ein vollbeladener Lastwagen stand vor der Tür und eine Meute Arbeitswütiger Männer rauschte die Treppe hoch. Doch der Reihe nach….

Vor 2 Monaten haben Helga und ich beschlossen, dass es an der Zeit ist, an dem Haus ein paar Dinge zu renovieren. Ein grosser Punkt ist unsere tiefe Abneigung gegen eine weitere Revision unseres Gastanks. Damit wir dies nicht mehr machen müssen, brauchen wir eine neue Heizung. Hierzu sollte das Haus isoliert sein und davor sollten wir ein neues Dach haben.

Also - wir haben uns entschlossen, dass Haus neu decken zu lassen inklusive Isolierung - das volle Programm halt. Nach ein paar enttäuschenden Gesprächen mit Dachdeckern sind wir schliesslich bei Frank Mayr gelandet. Frank machte einen guten Eindruck und so haben wir uns entschlossen, ihm den Auftrag zu geben.

Nachdem nun alle Papiere in Ordnung sind, war es dann heute morgen so weit - der Gerüstbauer ist angerauscht mit einer Meute von Muskelmännern und los gings. Auch der zeitweise Regen hat die Herren nicht aufgehalten. Strebe um Stütze um Bohle wurde das Gerüst um das Haus aufgebaut.

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Gegen 18:30 waren sie fertig. Für die nächsten Tage ist Regen angesagt, d.h. der "richtige" Dachdeckertrupp kommt nächste Woche am Montag - Schau mer mal.

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Ach ja - letzte Woche hat die Regensaison auf der Insel begonnen. Wir haben unseren Wellnessbereich im Büro und im Wohnzimmer - in beiden tropft es bei Regen von der Decke.

Gegen 19:00 kam Frank vorbei, um sich das Ganze mal anzusehen. So weit, so gut - allerdings haben die Gerüstbauer bei dem Verlegen der Trasse über das Wohnzimmer einiges an Dachziegel zerbrochen. Frank hat dann noch ein paar ausgetauscht. Hoffentlich hält es; für heute Nacht stehen "Severe Thunderstorms" in dem Fliegerwetterbericht.

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Höhlen von Campanet

Heute morgen nach dem Frühstück haben wir  beschlossen, dass wir mal wieder einen Ausflug machen sollten. Eine Entscheidung gab es schnell - wir wollten zu den Höhlen nach Campanet.

Diese Höhlen in dem Tramuntana Kalkstein Gebirge bilden sehr große und schöne Tropfsteine. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, an Inca vorbeigefahren und bei Campanet von der Autobahn gebogen.

Helga und ich waren das letzte Mal vor 12 Jahren in den Höhlen; es hat sich jedoch nicht viel geändert (SCNR)

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In den Höhlen selber darf man nicht fotografieren (Die Bilder sollen schliesslich im Souvenirgeschäft neben dem Ausgang verkauft werden) d.h. von dem Besuch selber haben wir keine Aufnahmen.

Die Führung war sehr interessant. Die Stalaktiten (von oben) wachsen ca. 1cm alle 100 Jahre wobei die Stalakmiten von unten nur ca. 0,5cm alle 1000 Jahre wachsen. Somit ist es auch kein Wunder, dass sich in den letzten 12 Jahren nicht viel geändert hat ;-) Manchmal mischt sich ein bisschen Eisen in das Kalkwasser; dann gibt es rötliche Tropfsteine. Manchmal auch ein bisschen Kupfer; dann gibt es grüne. Das einzigste Grüne was wir jedoch gesehen haben, waren ein paar Algen und Moos bei den Tropfsteinen in der Nähe der Lampen.

Die Jungs ließen Ihrer Fantasie freien Lauf und sahen Monster, Gefängnisse, Spaghetti, Torten mit Zuckerguß, etc. in den Tropfsteinen.

Nach ca. 45 Minuten unter Grund kamen wir wieder an das Tageslicht und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.

Hier noch ein Link zu den Höhlen von Campanet.

Schlafende Stubentiger

Nachdem unsere “Mädels” morgens jetzt jeweils eine halbe Stunde unbeaufsichtigt nach draußen dürfen, sind sie danach immer ziemlich k.o. Da fällt man an dem ersten bequemen Platz um; auch wenn Stricknadeln u.ä. darunter liegen…

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"The Academy" - Schulanfang 2008

Heute morgen hat es wieder geheißen: “Good morning, everybody!” - “Good morning Ms. Mooney” - die morgendliche Begrüssung der (stellvertretenden) Schulleiterin zu einem neuen Schultag

Es ist wieder Schulanfang. Das bedeutet um 7:30 aufstehen, frühstücken, fertigmachen und um 08:45 in Richtung Schule fahren.

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Auf dem Schulhof mussten dann als erstes die Ferienerlebnisse ausgetauscht werden.

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Die Jungs haben sich schon gefreut. Max ist ab heute auch in der Class One! D.h. nach drei Jahren “Reception” gehen wir nicht mehr in das kleine Nebengebäude, sondern die Jungs stellen sich morgens in der Reihe zu Class 1 und Class 2 an.

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Und dann ging es ab in die Klassen

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Wuppertaler Schwebebahn

Letzte Woche war ich das erste Mal in Wuppertal. Ich hatte ein paar Meetings und zwischen den Meetings ein wenig Zeit. Da musste ich natürlich das “Wahrzeichen” von Wuppertal begutachten… Die Schwebebahn. Sie wurde entlang der Wupper (Fluss durch die Stadt) gebaut, da das Tal relativ schmal ist und eine klassische Straßenbahn nicht möglich gewesen wäre. Also baute man eine Hochbahn über den Fluss.

Ich fuhr bis an die Endstation und wieder zurück - Ein Erlebnis.

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Domingo als Palmentransport

Ich bin gerade beim “Dateiaufräumen” auf meinem Handy. Da habe ich doch glatt noch ein paar Bilder von dem Streetparade Wochenende gefunden. Unter anderem eine Aufnahme auf dem Weg vom Flughafen Zürich zu der Tankstelle, wo wir uns mit Mike getroffen haben.

Endlich mal ein Bild, dass Peter noch nicht hat ;-)

Hier nun das Bild. Die Palma ist ca. 2m groß; Ich sass auf der umgeklappten Rückbank…

 

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