Archiv der Kategorie Essen

20.07.2008 - Frische Croissants und Brötchen am Sonntag Morgen

Bei unserem Urlaub in Orlando haben wir morgens öfters mal frische Croissants oder Cinnamon Rolls gebacken. In Deutschland gibt es diese Fertigteige in der Dose bzw. Rolle zwar auch, aber hier in Spanien hatten wir dies bislang nicht gefunden.

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SuperDeli sei Dank haben wir jedoch auch hierfür eine Quelle gefunden. Meist nehmen wir Croissants und Sonntagsbrötchen, die wir dann frisch aufbacken.

cranberry Beim ersten Mal hatten die Jungs gesagt, dass dies jetzt wie Urlaub wäre.

Verstärkt wird unser USA-Urlaubsfeeling noch durch echten OceanSpray Cranberry Saft, der wir ebenfalls immer im Urlaub in USA trinken.

Bei SuperDeli (siehe: www.superdeli.eu) besorgen wir uns immer ausreichenden Vorrat.

Nun zu den frischen Croissants:

Während wir den Backofen (Umluft auf 180 Grad vorheizen), kommt das Beste (nach Aussage unserer Jungs). Die Frischteig Rollen müssen geöffnet werden. Hierzu wird an einer Ecke die Verpackung geöffnet und die beim Lösen der Ummantelung bricht die Dose mit einem lauten Knacks auf. Sollte dies nicht funktionieren, so kann man die Dose an die Tischkante hauen, um diesen “Knack” zu erzielen.

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Inhalt raussholen und vorsichtig abrollen. Der Teig ist bereits perforiert und kann einfach abgetrennt werden.

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Für Croissants einfach vom breiteren Ende her aufrollen, etwas rundlich biegen und voila schon ist das Roh-Croissant fertig.

Ähnlich bei den Brötchen verfahren. Diese sind ebenfalls bereits vorportioniert.

IMG_7837 Alles auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und für ca. 10 bis 15 Minuten in den Backofen (Unter-Oberhitze bei 200 Grad, Umluft bei 180 Grad).

 

 

Während die Croissants schon herrlich duften, drehen unsere Männer noch eine kleine Runde in ihrer neu-gebauten “Piper Cup”.

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Zu dem rechten Bild fiel uns eigentlich spontan “Knastbrüder” als Untertitel ein, aber wir wurden von den beiden Piloten drauf aufmerksam gemacht, dass sie gerade ihre Checklisten durchgehen und für solchen Quatsch keine Zeit hätten.

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Nach dem kurzen Rundflug war es dann soweit. Hungrig begutachten die Piloten, ob alles OK ist.

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Einsammeln und geniessen !

Tipp: Besonders lecker schmecken dazu die Movenpick Gourmet-Frühstücks Marmeladen (siehe: http://www.schwartau-handel.de/index.php?id=50), die es ebenfalls bei SuperDeli (www.superDeli.eu) gibt.

 

19.07.2008 - wir kochen "Vietnamesich"

Am Freitag haben wir uns bei unserer Einkaufstour durch den SuperDeli in Inca (siehe: www.superdeli.eu) mal über die Asiatische Ecke hergemacht und leckere Dinge erbeutet.

Wir wollten “vietnamesisch” Kochen. Als wir noch viel in San Diego waren, sind wir dort häufig vietnamesisch essen gegangen. Dabei schmeckte uns immer ein Gericht (leider haben wir keine Ahnung, wie es genannt wird).

Man braucht hierfür:

  • Reispapier
  • Gemüse zum Herstellen eines Gemüsefonds (d.h. Sellerie, Karotten, Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Pastinake, Lorbeerblatt, Gewürze und Kräuter nach Belieben und Wasser)
  • Hühnchenbrust oder Hühnchenfilet
  • Ananas (am besten frisch)
  • 1 rote Paprika
  • frische Pfefferminze
  • Sojasprossen
  • Salatgurke
  • Salatblatt
  • und viele asiatische Saucen und Gewürze (z.B. süss-saure Sauce, Chili-Sauce, SambalOlek, usw.)

Zunächst wird ein Gemüsefond erstellt. Hierzu reinigt und schneidet man die Zutaten für den Gemüsefonds klein und gibt alle zusammen mit Wasser in einen Topf. Nachdem die Brühe kocht, die Temperatur reduzieren und alles ca. 1 Stunden leicht köcheln lassen.

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Nachdem der Gemüsefond fertig ist, muss er durch ein feinen Sieb oder ein Seihtuch gepresst werden.

Dann wird das Hühnchenfilet in Stücke geschnitten und im durchgesiebten Gemüsefond gar gekocht.

Die Paprika kleinschneiden und zum Hühnchen in die Gemüsebrühe geben.

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Ananas in kleine Stücke schneiden und ebenfalls zu der Gemüsebrühe geben.

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Alles kochen bis das Hühnchen gar ist.

Die restlichen Zutaten (Sojasprossen, Salatgurke, Pfefferminze) ggf. kleinschneiden und bereitstellen. Eine Schale mit kalten Wasser zum Aufweichen des Reispapier vorbereiten und den Gemüsefond mit Hühnchen, Ananas und Paprika auf einem Stövchen warm halten.

Zusätzlich Schälchen zum Eintunken bereitstellen und viel scharfe asiatische Soßen und Gewürzmischungen bereithalten (z.B. SambalOlek, süß-saure Sauce, Chilli-Sauce, etc.)

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Wir machen das jetzt immer so:

Etwa von der Brühe in die Schälchen giessen und nach belieben durch die asiatische Saucen würzen.

Reispapier einweichen.

Wenn das Reispapier weich geworden ist, ein bisschen vom Hühnchen mit Ananas hineingeben, Gurke und Sprossen nach belieben und auf keinen Fall ein Pfefferminzblatt vergessen.

Dann unteren Teil des Reispapiers einschlagen und zusammenrollen, eintunken und geniessen.

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Während wir unser leckeres Mahl mit Philipp und Wolfgang genossen, waren unsere Stubentiger kräftig auf Forschungstour unterwegs.

19.07.2008 - … endlich mit Tisch

Am Freitag hatten wir uns endlich mal die Zeit genommen bei Ikea vorbeizugehen, um Tischbeine für unseren Aussentisch zu besorgen. Vor ein paar Wochen hatten wir diesen Versuch ja schon mal gestartet mit Tischbeinen von Merlin, die aber absolut nichts waren.

Bei Ikea fanden wir auch sofort die richtigen Tischbeine für einen Preis von 3 Euro pro Stück. Also zum einen günstiger als bei Merlin und auch viel stabiler. Wir besorgten uns also 8 Tischbeine und schlenderten noch ein bisschen durch Ikea. Hier auf der Insel merkt man deutlich, dass Ferienzeit ist. Es hat definitiv viel weniger Leute überall.

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Am Samstag Nachmittag war es dann soweit.

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Während die Jungs im Pool tobten und die Katzen auf großer Erkundungstour waren, haben Thomas und Wolfgang die Tischbeine angebracht.

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Am Abend wollten wir “Vietnamesisch Kochen” und natürlich endlich mal draussen essen.

Auf jeden Fall war für den Abend alles perfekt vorbereitet. Auf den 8 Tischbeinen steht der Tisch besser als je zuvor.

06.07.2008 - Wir wollen Grillen

Da wir bislang noch keine Zeit gehabt haben draussen alles auf “Sommer” einzustellen, sollte es heute, am Sonntag soweit sein. Wir wollten Grillen und ausserdem den großen Tisch, den Wolfgang letztes Jahr für uns organisiert hatte, aufstellen.

Dieser Tisch ist gigantisch schwer.

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Leider hat der Tornado im vergangenen Jahr (Oktober 2007) so viel Wasser unter die überdachte Terrasse geschwemmt, dass die Beine des Tisches sehr darunter gelitten haben. Also sind wir letzte Woche mal bei unserer “Heimwerker-Apotheke” (preislich gesehen) vorbei gepilgert und haben neue Tischbeine besorgt.

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Im Laden sahen die 8 Tischbeine noch sehr gross und robust aus, aber als wir dann begannen die ersten am Tisch zu montieren war klar - keine Chance. Wenn einer der Jungs mit “Schmackes” an den Tisch rempelt, dann könnten die Tischfüsse ausreissen.

Also haben wir die Beine wieder abmontiert und werden neue besorgen.

Gegrillt haben wir aber trotzdem. Es gab leckere Würste vom SuperDeli in Inca (www.superdeli.eu). Aus Trotz haben wir dann drinnen gegessen - was aber genau so lecker. Die Bilder vom Essen hat Wolfgang gemacht man kann sie unter http://lindnermallorca.blogspot.com/2008/07/philipps-urlaub.html

finden.

09.05.2008 - Wolfgangs Geburtstag

Am Freitag war Wolfgangs Geburtstag und wir beschlossen ein leckeres Essen für Wolfgang zu kochen.

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Auf dem Speiseplan stand zunächst ein frischer Salat mit French Dressing (das kam bei den Jungs nicht so gut) und danach Steak “satt” mit Baked Potatoes und Sourcreme.

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Es war köstlich.

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Auch die Jungs hauten ordentlich rein. Nach dem Essen spielten sie noch ein wenig und dann wollten beide ins Bett.

Für Wolfgang und uns war aber noch nicht Schluss.

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Jetzt war der Nachtisch dran: Apfelstrudel und Kirschstrudel mit köstlicher Vanillesauce (SuperDeli in Inca sei Dank).

Kurz nach 1 Uhr kam dann Domingo auch noch “kurz” vorbei - selbstverständlich hatten wir die Patcharan-Vorräte wieder aufgestockt - die hielten dann so bis 4:30 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag nochmals an Wolfgang! (dem wir einen tollen Abend verdanken).

26.04.2008 - …vom Racecar in die Küche

Nachdem unsere beiden Wilden ja heute schon einen ziemlich aufregenden Vormittag auf der Rennstrecke verbracht hatten, war für den späteren Nachmittags ebenfalls volles Programm angesagt.

Vor einiger Zeit fragten die Jungs, ob wir denn nicht mal wieder ein tolles Menü kochen könnten. Klar doch, war unsere Antwort, aber nur, wenn Ihr auch kräftig mithelft.

Also haben wir am Freitag nachmittag begonnen, ein Menü zusammenzustellen und einen Einkaufszettel zu schreiben. Obwohl die Jungs sonst nicht so begeisterte Shopper sind (hoffentlich bleibt das auch in Zukunft so :-)), sind sie doch diesmal voll Elan dabei gewesen und haben fachmännisch die besten Tomaten, die schönsten Nektarinen, usw. ausgewählt.

Nach dem Kart-Rennen gab es einen kleinen Imbiss, dann konnten sich die Jungs noch etwas ausruhen und dann ging es in der Küche zur Sache.

Zunächst räumten die Jungs auf und machten alles sauber, bevor sie den Tisch deckten.

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Ich habe ihnen ein Gedeck als Beispiel gezeigt und die beiden haben die restlichen Plätze professionell eingedeckt. Es gab nicht nur Platzteller, sondern auch an Tischkärtchen hatten die Beiden gedacht.

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Dann mussten Kartoffeln für selbst-gemachte Chips ausgestochen werden.

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Thomas, der mit Antonio ein wenig an der Cessna geschraubt hatte, brauchte zunächst mal eine Stärkung, bevor er uns in der Küche unterstützte. Während Thomas dann das Fleisch vorbereitete und die Zutaten für einen leckeren Salat schnitt, habe ich Blätterteig Pesto-Rollen vorbereitet.

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Überall wurde gearbeitet - ein Glück, dass wir so eine grosse Küche haben. Auch Wolfgang, der in der Zwischenzeit mit dem Wein aufgetaucht war, musste kräftig helfen. Noch ein paar abschliessende Vorbereitungen und eine kurze Überprüfung durch Max und es konnte losgehen.

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Für die Jungs hatten wir Kinder-Champagner besorgt und sie verlangten natürlich, dass wir den Korken knallen lassen.

Der erste Gang bestand aus Cherry-Tomaten auf “Happy Spoons” mit Wacheleiern. Diese Amuese Gueules wurden von den Jungs selbst hergerichtet.

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Dann gab es die Pesto-Schnecken, die jedoch bei den Jungs nicht zu hoch im Kurs standen.

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Der dritte Gang bestand aus einem leckeren Salat mit Nektarinen, Schinken und Mozarella. Die Jungs haben auch hier kräftig mitgeholfen und man sieht Felix gerade beim abschliessenden Garnieren.

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Während Wolfgang dann kurz zu einer Foto-Session bei Domingo einlief (er sollte Aufnahmen von den Grill-Leckereien machen) wurde bei uns das Schweinefilet im Dampfgarer fertig gestellt. Das Filet wurde zunächst angebraten, dann im Dampfgarer gegart und zusammen mit gedünsteten Birnen mit Preiselbeeren und den selbstgemachten Chips angerichtet.

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Wir waren alle überrascht, wie lecker und saftig das Fleisch aus dem Dampfgarer kam. Das werden wir auf jeden Fall mal wieder so machen.

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Zu diesem Gang gab es einen australischen [yellow tail] für die Grossen und einen köstlichen Castillo de Salobrena für die Kleineren (das ist Traubensaft mit Apfelsaft).

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Allen schmeckte es - die Jungs genossen es, für ihre harte Arbeit gelobt zu werden. Sie hatten einen großartigen Job gemacht und überhaupt nicht die Lust verloren, sondern bis zum Schluß eifrig mitgeschuftet.

Nach diesem Gang war Maxi fertig. Er war müde und wollte ins Bett, aber wollte auf jeden Fall noch das köstliche Mousse probieren, dass er am Nachmittag gerührt hatte.

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Also haben sich die Jungs bettfertig gemacht, dann haben sie sich noch je ein Nockerl Schoko- und Vanille-Mousse gegönnt, Zähne geputzt und dann sind beide förmlich ins Bett gefallen. Sie schliefen sofort glücklich und zufrieden ein.

Wir haben dann noch das Obst gebacken und Thomas hat das ganze hübsch auf den Dessert-Tellern angerichtet, während Wolfgang eine Flasche super-leckeren Tokaja spendierte (den wir aber nach 4 Stunden Gefrierfach erst mal wieder auftauen mussten).

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So kurz vor 1 Uhr kam dann Domingo noch auf ein Probe-Teller Nachspeise vorbei. Die großen Jungs genossen dann noch, wie immer ein bisschen Patcharan, während ich mir noch einen Espresso gönnte. Wir sassen noch eine Weile mit sehr tiefem Schwerpunkt und hatten noch viel Spass.

Vielen Lieben Dank an unsere super-tollen Köche, die alle perfekt geplant hatten und mega-toll mitgearbeitet und natürlich mitgegessen hatten. Es ganz, ganz viel Spaß gemacht, die gemeinsam zu machen. Super TEAM!

27.09.2007 - Resteessen

Vorgestern (Dienstg Nacht) hatten wir ein ziemlich starkes Gewitter in der Nacht. Mehrfach war dabei der Strom auch weg - kam aber zum Glück nach einigen Minuten wieder.

Nach einem dieser herrlich lauten Schläge, bei denen man Blitz und Donner quasi gleichzeitig sieht, löste danach ständig der Fehlerstrom aus. D.h. “batz” Strom weg, Thomas zieht Schuhe an, holt sich eine Taschenlampe und begibt sich nach draussen, um in den Keller zu gehen. Kaum ist er wieder da - “batz” - Strom weg,… usw.

Wir kamen dann auch ziemlich schnell drauf (Mike und Peter sei Dank), dass es der Fehlerstrom für den Keller sein muss: dort steht einsam und noch keine 10 Jahre alt - unsere Gefriertruhe.

Also, Gefriertruhe ausgesteckt, Sicherung wieder rein - kein Problem. Nun Gefriertruhe eingesteckt, Sicherung war ja noch drin - “batz”. (Irgendwie sind wir uns im Moment auch nicht sicher, ob auch diese einsame Steckdose im Keller, an der die Gefriertruhe angeschlossen ist, von unserem professionellen Industrie-Blitzschutz profitieren kann - müssen wir mal dringend nachsehen).

Nun denn - nachts um 2 Uhr hatten wir keine Lust mehr, noch was zu unternehmen. Am Mittwoch hatten wir dann extrem viel zu arbeiten und kamen wieder nicht dazu was zu tun und heute war es dann unumgänglich… es gab grosses Resteessen. Auch Wolfgang musste sich opfern.

 

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, diese Woche mal wieder etwas kürzer zu treten und uns mal wieder von viel Gemüse zu ernähren, aber man kann ja wohl nicht zwei super-tolle Langusten und einen Haufen leckerer Gambas verkommen lassen.

Für unsere weniger Fisch-begeisterten Herren, die heute Nachmittag stundenlang an ihrem neuen Rennwagen rumgebastelt hatten, stand Pizza und Cordon Bleu auf der Speisekarte.

Am Wochenende sind Schupfnudeln mit Sauerkraut und Zwiebelkuchen angesagt. Den Rest aus unserer Gefriertruhe konnte ich entweder bei uns in der Gefrierschublade des Kühlschranks unterbringen oder Wolfgang aufs Auge drücken. Auch Domingo musst sich eine Packung Gambas aufschwatzen lassen.

Mal sehen, was wir jetzt mit unserer “kranken” Gefriertruhe so machen. Die rein “spanische” Lösung wäre hier wohl - rauß mit dem FI-Schalter, aber ich glaube dann werden wir nicht nur von Käptn Hook über die Meere getrieben, da würde dann wohl auch Peter Pan mit Käptn Hook gemeinsame Sache machen und mithelfen.

20.09.2007 - Unsere Bitten und unser Flehen wurden erhört…

… ja, es stimmt, wir durften uns glücklich schätzen. Gestern haben wir nochmals das grosse Los gezogen.

Pünktlich um 19:00 Uhr wurde Harald von seinen Freunden bei uns vor der Haustür abgestellt. Seine Bande zog nochmals los zum Einkaufen, während Harald sich bereit erklärt hatte, diesen göttlichen Nußzopf und diesmal auch einen richtigen, echten Zwetschgenkuchen mit Mega-Streuseln (= Thomas Lieblingskuchen) und natürlich Kekse mit den Jungs zu backen.

Felix und Max waren schon als sie von der Schule heimkamen aufgeregt, ob Harald wirklich vorbeikommen wird. Dies wurde dann durch zunächst halb-stündliches, später dann zehn-minütiges Fragen nach seiner Ankunft verstärkt.

Kurz nach der Ankunft verwandelte sich unsere Küche wieder in eine Bäckerstube und Harald hatte zwei eifrige Jung-Bäcker, die wie die “Profis” Mehl einschütteten, Nüsse verrührten, Hefe zerbröckelten, …

 

Während die Backvorbereitungen auf Hochtouren liefen, bereitete Thomas das Abendessen vor. Es gab Thai-Fisch (Haifisch) mit einer leckeren Curry-Sauce und Basmati-Reis sowie Chicken Tikka Masala a la Thomas.

In der Zwischenzeit kamen auch Klaus und Christina an. Wir reden schon so lange davon, dass die beiden uns mal besuchen kommen - endlich hatte es geklappt, was uns sehr freut. Klaus und Christina werden die Insel diese Woche erkunden.

 

Irgendwie haben wir diesmal völlig vergessen, Bilder vom fertigen Essen zu machen. Alle waren zu sehr mit geniessen beschäftigt.

Domingo unser lieber Nachbar kam dann auch noch so ca. um 23 Uhr - gerade rechtzeitig zum Zwetschenkuchen und Nusszopf und versuchte Harald davon zu überzeugen, doch im November nochmals “Back-Urlaub” auf der Insel zu machen. Nichts da - wir geben den Harald nicht her.

Vielen, vielen lieben Dank an Harald - es war wieder gigantisch!!!!

8.9.2007 - Backen mit Harald, Grillen mit Thomas

Alle Jahre wieder…. erhielten wir Besuch von Harald und Tamara, sowie deren Freunde Manuela und Jens. Seit September 2000 ist Harald, ein guter alter Bekannter, immer wieder pünktlich im September (das letzte Mal genau vor 2 Jahren) zu Gast bei uns.

Wir lieben diese Besuche. Dazu muss man wissen, dass Harald eigentlich gelernter Bäckermeister ist und himmlisch backen kann. Dieser Tage rührt und bäckt er statt in der Bäckerstube in der IT-Stube. Mittlerweile ist es schon Tradition, dass es bei jedem Aufenthalt von Harald leckeren Nusszopf gibt. Diesmal gab es auch noch Olivenbrot und viele, viele Nussplätzchen.

Die Jungs hatten ganz schnell rauss, dass da irgendwas wichtiges in der Küche läuft und hatten sich sofort zwei Stühle gekrallt und nahmen Harald von rechts und links in die Mangel.

In kürzester Zeit wurde dann gefachsimplet, ob noch etwas Zimt nötig wäre, ob die Nüsse schon reichten oder ob vielleicht noch ein paar Eier in den Teig müssen.

Vielen Dank an Harald, der eine Engelsgeduld mit unseren beiden Jung-Zuckerbäckern hatte. Die beiden waren überstolz als sie die frischen Plätzchen den “Damen” draussen servieren durften.

Für die Frauen galt Küchenverbot - nur Männer durften sich in der Küche entfalten (warum kann das nicht öfters so sein?!!).

So gegen 19 Uhr gab es frisches Olivenbrot mit Ajoli (=Knoblauch-Mayonaise) und Wein. Harald konnte es nicht fassen, dass wir selbstverständlich auch frisches Hefeweissbier im Kühlschrank hatten - er blieb dabei.

 

Nachdem der erste Hunger (..hahaha.. - wir hatten vorher schon kiloweisse leckere Nussplätzchen genascht) gestillt war, konnten wir ans Grillen denken. Thomas hatte, während Harald den Jungs seine Tricks verriet, bereits mal was vorbereitet.

Während wir gemütlich tratschten bis die Grillkohlen soweit fertig waren, haben sich die Jungs ein DVD reingezogen. Die beiden waren sichtlich geschafft von der ganzen Bäckerei.

Dann brutzelten Kartoffeln aus dem Dampfgarer mit Unmengen an Knoblauch und frischen Kräutern im Backofen, während leckeres Thai-Hühnchen, Chabata-Mozarella Brötchen, Schweinefilet und Würstchen auf dem Grill lag und das Kilo Gambas auf seine Zeit im Dampfgarer wa rtete. Alles war mega-lecker.

 

Die Jungs waren um 23 Uhr fertig und wollten ins Bett. Es dauerte keine 5 Minuten und beide schliefen tief und fest. Wir saßen dann noch, und saßen und redeten ein bisschen und saßen…

 

Als Wolfgang dann so gegen 2 Uhr schon schlapp machen wollte, haben wir uns entschlossen, den Nusszopf auszuprobieren - ein Gedicht, dafür blieb auch Wolfgang noch sitzen. Wir hoffen schon jetzt, dass es keine zwei Jahre dauern wird, bis uns Harald wieder besucht (nächste Woche wäre auch OK).

 

So gegen 3:30 Uhr waren wir alle dann richtig schön satt und entsprechend müde und nahmen schweren Herzens Abschied voneinander. Vielen Dank nochmals an alle und natürlich Harald für die mega-leckere Verpflegung und die Engelsgeduld mit seinen Jung-Gehilfen.

28.08.2007 - Rogers Geburtstag

Wir waren ganz schön müde nach unserem Pasteten-Schlemmen, aber da gab es nichts - es wurde tapfer und sehr lustig durchgehalten.

Ein Glück, dass wir eine wunderschöne Dorfkirche mit einer äusserst lauten Glocke haben, so dass wir natürlich die 12 Uhr Schläge keinenfalls verpasst haben.

Unter allgemeinem Gejubel haben wir auf Rogers Geburtstag angestossen und ihm von Herzen alles erdenklich Liebe und Gute und vor allem Gesundheit gewünscht.

Ja, wir haben sogar gesungen (und die Kinder sind NICHT davon aufgewacht - es muss also schön gewesen sein).

Während wir am nächsten Morgen ziemlich müde waren (angeblich klagte niemand über Kopfschmerzen ?!?), waren die Jungs ober-fit und standen natürlich schon am frühesten Morgen bei Roger und Kati singend im Schlafzimmer.

 

Die Jungs konnten es kaum erwarten, bis es endlich Frühstück gab und beide schlugen auch so richtig zu.

Wir haben einen gemütlichen und wieder extrem heissen und schwülen Dienstag verbracht und uns für den Abend so richtigen Hunger aufgehoben - es sollte argentinisches Steak, Kartoffeln mit Knoblauch und Salat geben.

Es war phänomenal - allein dafür lohnte sich das Induktionskochfeld (und ausserdem hat man nachher keine Sauerei)!

Alle standen - wie immer, wenn in der Küche Action ist, um die Kochinsel und fachsimpelten mit Thomas, der die “Schnitzel” in der Pfanne briet. Dabei wurde natürlich auch eifrigst fotografiert.

Ich glaube zu den Bildern muss man nicht allzuviel sagen. Es herrschte beim Essen eine herrliche Stille, da jeder - auch die Jungs - mit geniessen beschäftigt war.

Ich glaube auf obigem Bild kann man Max ansehen, wie er sich fragt, wann die mit dem Fotografieren aufhören werden und es denn endlich was zu essen geben wird.

 

Diesmal hatten wir einen leckeren Rose-Wein aus einer kleinen Weinhandlung in Santa Maria, den wir auf etwas unkonventionelle Weise gekühlt haben: Putzeimer mit Eiswürfeln und einem Päckchen Salz.

 

 

 

Obwohl wir wohl alle kurz vor dem Platzen waren, wollten die Jungs und Wolfgang unbedingt noch einen Kuchen haben. Danach vielen Felix und Max aber sofort ins Bett.

Wie immer tagte der “harte Kern” noch etas länger. Auch unser lieber Nachbar Domingo kam kurz vor Mitternacht noch mit einer leckeren Flasche Schampus vorbei und setzte sich noch ein bisschen zu uns.

Nochmals alles, alles Liebe an Roger und vielen Dank, dass Du Deinen Geburtstag bei uns verbracht hast. Wir hatten sehr, sehr viel Spass und genossen das Beisammensein in vollen Zügen.

Leider überschattete die “baldige” Abreise von Roger und Kati etwas unseren Festles-Elan. In ein paar Stunden (so gegen 6:30 Uhr) wird der Wecker klingeln und Roger und Kati werden wieder zurück in die kalte Heimat fliegen…